Outdrinking: Schmecken Fertig-Cocktails?

Da es sich bei dem Inhalt dieses Blogeintrags um ein die Persönlichkeit veränderndes Thema handelt, sei von meiner Seite darauf hingewiesen, nach dem Konsum solcher Getränke kein Kraftfahrzeug mehr zu führen, einfach weil es gefährlich ist – genauso wie Fahren ohne Licht bei Regen.

Mindestens seit den Abenden während der letzten Gamescom stelle ich mir die Frage, ob es Cocktails auch “für zu Hause” gibt, ohne sich alle Zutaten selber kaufen und mischen zu müssen. Zwar ist die Cocktail-Bar natürlich eine Alternative, auf Dauer aber doch ein wenig teuer und da ich eher der Feierabend-Cocktail-Typ als der Feierabend-Bier-Typ bin, wollte ich dieser Frage nun endlich mal nachgehen. Nach ein wenig Recherche bin ich auf die Firma Shatler’s gestoßen, die genau das anbietet, was ich suche – Fertig-Cocktails verpackt in einer Dose/Cocktail. Auf der Webseite des Händlers gibt es nicht nur einen Online-Shop (einschließlich etwa fünf Euro Versandkosten pro Lieferung), sondern auch einen “Shopfinder”, denn die Cocktails sind in vielen REWE- und Edeka-Läden (teilweise auch andere) erhältlich. Daher machte ich mich gestern auf den Weg in den örtlichen REWE um mal zu schauen, ob dieser jene hat und wurde nach einiger Suchzeit auch fündig, denn der Aufsteller fand sich nicht in der Wein- und Spirituosen-Abteilung, sondern am Ende der Getränke-Abteilung, was mich ein wenig verwirrt hat. Ach so, der Preis liegt übrigens bei knapp drei Euro pro Dose, was ich im Vergleich zu Bar-Preisen von 6-10 Euro an sich voll okay finde.
Beim Suchen nach dem Aufsteller habe ich meinen Lieblings-Cocktail nach den Gamescom-Tagen, den Swimming Pool auch in der Flasche gefunden und weil diese ebenfalls drei Euro kostete, kam die gleich mit in den Einkaufskorb fürs große “Outdrinking”, das Analogon zum Unboxing, nur eben für Getränke…

Jake’s Bar: Swimming Pool

Die oben besagte Flasche kostet wie auch eine Dose Shatler’s 2,99€, beinhaltet aber 0,75l und damit die mehr als dreifache Menge an Inhalt. Die heimische Zubereitung ist, egal ob Dose oder Flasche identisch: Ein Long-Drink-Glass wird mit Crushed Ice gefüllt, darauf kommt dann der Cocktail, nachdem das Behältnis vorher kräftig geschüttelt wurde. Nach dem Aufdrehen der Flasche kam mir zunächst ein wenig Swimming Pool-Aroma entgegen, irgendwie konnte mich der Duft aber nicht ganz überzeugen im Vergleich zu dem, was ich im August im Alpha in Köln getrunken habe (das erwähne ich hier bewusst, weil ich seitdem – soweit ich weiß – den Cocktail nicht mehr getrunken habe und wer mich kennt, kennt auch zwangsweise mein Schweizer Käse-Gedächtnis :D ). Ich als “Fachmann” konnte an dieser Stelle nicht herausfinden, was mir fehlte, mittlerweile weiß ich es aber: Es war der Alkohol. Auch wenn der Swimming Pool aus der Flasche ziemlich süß schmeckte, konnte ich kaum Alkohol feststellen. Theorien, dass ich einfach vergessen habe zu schütteln (das kann sein ^^), widerlegten sich am nächsten Tag als ich die Flasche dann leer machte, aber trotzdem nicht mehr an alkoholischem Inhalt schmecken oder riechen konnte.
Letztendlich konnte mich der Geschmack auch nicht wirklich überzeugen, wobei ich mich (nach dem Versuch der Selbstherstellung) vielleicht durchaus damit abgefunden hätte, wenn es keine Alternative für zu Hause gäbe.

Shatler’s: Swimming Pool & Tai Mai

Als nächstes probierte ich mehr oder weniger direkt danach den Cocktail von Shatler’s. Dieser kostet auch 2,99€ in meinem REWE, hat aber nur 200ml an Inhalt, ergo ein Cocktail. Nachdem ich hier ganz sicher ordentlich geschüttelt habe, öffnete ich die Versiegelung auf der Oberseite und stellte direkt fest, was mir bei Jake’s Bar gefehlt hatte, nämlich der Alkohol. Der Cocktail von Shatler’s erinnerte mich vom Duft her deutlich mehr an das, was ich aus dem Alpha kannte. Wer sich die Bilder anschaut, wird auch einen deutlichen farblichen Unterschied feststellen, denn Shatler’s Swimming Pool ist eher grün als blau und die Fotos täuschen aufgrund der unterschiedlichen Lichtverhältnisse nicht, auch wenn man das denken könnte.
Die Geschmacksprobe konnte der Swimming Pool dann für meine Verhältnisse auch bestehen, er schmeckte definitiv besser wie Jake’s Bar und erinnerte deutlich mehr an das aus dem Costa’s Bar am Friesenplatz gewohnte, woran ich mich noch erinnern kann.

Last but not least habe ich aus Neugier auch einen Tai Mai von Shatler’s mitgenommen, einfach um ihn zu probieren. Hier habe ich keine Referenzwerte aus einer “echten” Cocktail-Bar und so ganz meiner ist er nicht, aber er war trotzdem lecker. Den Alkohol gespürt habe ich hier jedoch nicht, zumindest war ich danach noch in der Lage, diesen Eintrag zu verfassen (danach und der Hälfte der oben erwähnten Flasche xD).

Zwischenfazit

Ich trinke relativ selten Alkohol und würde mich hier in Sachen “Outdrinking” definitiv als Laie bezeichnen, was die fachmännische Bewertung angeht. Außerdem sei zu erwähnen, dass mir die süßeren Cocktails deutlich lieber sind als die, wo man eigentlich nur den Alkohol rausschmeckt. Der Swimming Pool von Shatler’s kam in meinen Augen ziemlich an das dran, woran ich mich aus der Cocktail-Bar noch erinnern kann und würde/werde ihn auch gerne wieder kaufen, bzw. auch die anderen Cocktails aus dem Angebot von Shatler’s probieren.
Jake’s bar konnte zwar preislich überzeugen geschmacklich aber gar nicht, sodass ich hier persönlich auf weitere Käufe verzichten werde und die Bewertungen auf Amazon auch so unterschreiben würde.

Dem aufmerksamen Leser mag der Untertitel “Zwischenfazit” aufgefallen sein, der bewusst gewählt wurde. Gerne probiere ich noch weitere Cocktails, bzw. Hersteller aus, falls ihr welche kennt, haut sie raus und sofern es im bezahlbaren Rahmen ist, probiere ich sie gerne aus :)

Es sei aus Transparenzgründen erwähnt, dass ich von keinem genannten Hersteller in irgendeiner Weise beeinflusst oder unterstützt wurde.

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