Modellbahn FSK18…
Der überwiegende Teil der Anlage der St. Augustiner Modellbahner wurde von männlichen Stammtisch-Mitgliedern geschaffen. Dies spiegelt sich auch in einigen “speziellen” Bereichen wieder, die es auf unserer Ausstellung zu bewundern gibt, auch wenn sie erst mal gefunden werden müssen.Dazu zählt auch ein kleines Segment des Hamburger Hafens, den unser Hafenbauer Bert in kleinen Maßen umsetzt. Zu Hamburg gehört St. Pauli – und dazu auch die Reeperbahn, die zwar nicht 1 zu 1, aber zumindest inhaltlich auf dem Segmentbau wiedergegeben wurde.
Aufgewertet wird das Bild durch einige außergewöhnliche Szenen. Dazu gehört der Dieb, der der Oma die Handtasche klauen will, gleich aber den Regenschirm um die Ohren bekommt, oder auch der Polizist, der mit seinem kleinen Käfer 20 Meter davon entfernt steht und sich wohl eine Pause gönnt.
Wer ganz genau hinsieht und den Blick in die Häuserzeilen wagt, der bekommt auch etwas “schmutziges” zu Gesicht…
Alle Bilder des Segments gibt es in dieser Slideshow zu entdecken:
Wer sich diese Szenen und die komplette Anlage anschauen will, sollte sich beeilen. Da wir einen hausinternen Umzug machen, können die Nebenbahnen nur noch bis spätestens Ende dieser Woche betrachtet werden. Die Ausstellung gibt es noch im 1. Stock des Forum Troisdorf, Hamburg könnte aber schon am Samstag im dritten Stock und erst wieder gegen März für die Öffentlichkeit erreichbar sein…
Eindrücke von den 3. Vallendarer Modellbahntagen
An diesem Wochenende haben in einem kleinen Städtchen namens Vallendar, östlich von Koblenz, die 3. Vallendarer Modellbahntage stattgefunden. Auch ein Teil der St. Augustiner Modellbahner war vor Ort, ich damit auch. Insgesamt waren wir in drei Formen vertreten: Als Teil der “Modellbahn-Interessen-Gemeinschaft Vallendar”, wir als Besucher sowie ein mit dem SAM-Logo bedruckter LKW, der sich leicht versteckt auf der N-Anlage befand.
An sich kam jeder auf seine Kosten. Die liebevoll gestaltete Landschaft auf der N-Anlage zusammen mit sehr interessanten Gleisbildern, zum Beispiel zwei Doppel-Wendeschleifen sorgte für mehrere Fast-Kollisionen. Die HO-Anlage war nur in Teilen landschaftlich fertig, neben der digitalen Steuerung per PC konnte dort auch der Bahnhof Kottenforst bewundert werden.
Mein Highlight bildeten die zwei Kofferanlagen, in die jeweils eine Eisenbahn mit kleinem Stellpult verbaut war. Bei dem Wintermotiv übten die Hobby-Schlittschuhfahrer fleißig für die kommende Saison, während der Adler seine Runden rund um die glitzernd weißen Schneemassen drehte.
Rundum die drei Anlagen fanden sich Tische, auf denen gebrauchte Modellbahnartikel, meist fahrbares Material, einen neuen Besitzer suchten. Auch ich fand dort einige neue Güterwagen für meinen Werbezug, die am Samstag im Forum Troisdorf ihre Prämierefahrt haben werden.
Fahrtage der St. Augustiner Modellbahner vom 3./4. September (2)
Der zweite Fahrtag am Sonntag brachte dann die am Samstag etwas vermisste Besuchermasse, Grund dafür war einfach das schlechtere Wetter. Anstatt Sonnenschein und blauem, wolkenlosen Himmel kamen doch einige Wolken her, die später auch für einen gewaltigen Regenschauer sorgten.
Auch am Sonntag war auf der Anlage wieder das eine oder andere zu sehen, so dieser ICE-T, der mit mäßiger Geschwindigkeit seine Runden drehte. Ab und zu musste auf der Teilen der Anlage der Fahrbetrieb kurz eingestellt werden, da aufgrund der Wärme und Luftfeuchtigkeit manche Lötstellen nachgaben. Außerdem musste ein Modulübergang nachgebessert werden, der damit auch in beide Richtungen wieder befahrbar gemacht wurde.
Auf der H0-Anlage ging es währenddessen sicherlich gemütlicher zu: Drei, vier Züge drehten ihre Runden und wechselten sich auch einmal ab. Ein von einem Besucher für den Tag zur Verfügung gestellter TransEuropeExpress war außerdem auch zu bewundern, genauso wie der moderne Triebwagen auf dem Bild rechts.
Last but not least kam auch die Berliner S-Bahn zum Einsatz, auch wenn sich die Fahrt eher auf einige Fotomomente beschränkte. Die komplette Anlage gibt es im Forum Troisdorf, Kölner Straße 2 zu sehen, jeden Samstag von 11 bis 17 Uhr (13-14 Uhr Mittagspause). Es muss allerdings nicht sein, dass genau die auf den Fotos präsentierten Züge an dem Tag wirklich zu sehen sind.
Weitere Bilder, unter anderem auch vom TEE gibt es in der Bildergalerie auf der Facebook-Seite: Zur Facebook-Galerie
Fahrtage der St. Augustiner Modellbahner vom 3./4. September (1)
Die Anlage der St. Augustiner Modellbahner ist zwar jeden Samstag für Besucher geöffnet, trotzdem stellen die vier Fahrtage im Jahr ein Highlight dar, da am nächsten verkaufsoffener Sonntag ist, meist aus einem Anlass, wie dem Familienfest, oder dem Beginn des Weihnachtsmarktes.
Der zweite dieser Fahrtage oder Fahrwochenenden findet heute und morgen statt und hat sogar manches, selten dort zu erblickendes Gesicht des St. Augustiner Stammtisches hergelockt, das aus weiter Entfernung angefahren ist.
Zusammen mit diesem Fakt zeigten sich neben einigen Premiere-Fahrten auch ungewöhnliche oder seltene Zugkombinationen, die jedoch selten auf der Anlage liefen und so manche Lauferei verursachten, da Wagen verloren wurden oder ganze Züge entgleisten. Ein kurzer Stromausfall auf einem Teilstück, der wie von Geisterhand wieder behoben wurde, sowie einige weitere Unfälle komplettierten den teils chaotischen Vor- und Nachmittag, obwohl dabei keiner die Fassung verlor.
Zusammen mit einem leckeren Nudel- und Kartoffelsalat, der wie die Frikadellen nur für das Fahrpersonal zur Verfügung stand, um sich in der Mittagspause zu stärken, sowie einem jungen Geburtstagskind ging dieser Tag dann doch gemächlich um 17 Uhr zu Ende – auch, weil aufgrund des schönen Wetters kein Publikum mehr da war.
Wer die knapp 80 Meter lange Spur N-Anlage fachmännisch betrachten oder große Züge auf der H0-Anlage fahren sehen möchte, hat dafür morgen am verkaufsoffenen Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr genügend Zeit. Daneben gibt es dort auch eine kleine TT-Anlage, auf die ich später mal eingehen werde, ein Z-Diorama und zwei Spielanlagen für Kinder.
Die Ausstellung findet sich im “Forum Troisdorf”, Kölner Straße 2, 53840 Troisdorf. Vom Parkhaus aus kommend links hinter dem Friseur, von der Fußgängerpassage im ersten Stock links vom “Müller”.
Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln das Ziel erreichen will, kann dies über den Troisdorfer Bahnhof tun. Von dort steht ein 10-minütiger Fußweg bevor. Alternativ ist das “Forum Troisdorf” auch über die Busse der RSVG erreichbar, an der Haltestelle “Ursulaplatz” halten unter anderem die Linien 501 & 503 (aus Richtung Siegburg) oder 508 (aus Richtung St. Augustin). Aus Bonn kommend empfiehlt sich die Stadtbahn 66 bis St. Augustin Kloster, von dort fährt die 508 direkt vor die Eingangstür.
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Ausgepackt: Fleischmann 731203 – BR 183 PKP Intercity
Heute gab das neue Vorzeigemodell der polnischen Staatsbahn PKP eine erste Testrunde. Nicht im Original, denn dort ist die BR 183 schon länger im Einsatz, sondern auf der Spur N-Anlage der St. Augustiner Modellbahner.
Dabei ist dieses Modell die erste Lokomotive der PKP, die in der kleinen Spurgröße im Maßstab 1:160 realisiert wurde. Grund hier mag sein, dass diese Spur in Polen noch auf ihren Erfolg wartet und so heimische Hersteller nichts in dieser Größe herstellen.
Das Modell findet beim Kauf sicher seinen Platz in der Verpackung, Anleitungen für diverse Umrüstarbeiten finden sich auf der Innenseite der Außenpappe. Die Lok liegt hier in der Analog-Ausführung vor, eine Schnittstelle nach NEM ist aber vorhanden. Wie im Original sind vier Stromabnehmer vorhanden, eine Piko-TT-Ausführung kam zum Beispiel nur mit zwei.
Die moderne Beleuchtung besteht aus einer weißen Dreilichtspitzenbeleuchtung mit Zweilicht-Schlusslichtern, die jeweils mit der Fahrtrichtung wechseln.
Die Beschriftung auf der Lokomotive ist sehr detailgetreu nachgestellt und trotz der kleinen Größe gut lesbar.
Die Fahreigenschaften können sich ebenfalls sehen lassen, die Lokomotive fährt im Vergleich zu anderen Modellen bei gleicher Trafoeinstellung etwas schneller, was aber für den Intercity nur von Vorteil ist. Mit vier Personenwagen hatte die Lok auf jeden Fall überhaupt keine Probleme.
Das einzige was stört, das ist die unverbindliche Preisempfehlung des Modells, die bei sage und schreibe 159 Euro liegt. Leider ist dieser Preis mittlerweile Standard, was für diese Branche nicht gut sein kann.
Noch schlimmer sieht es allerdings bei den dazugehörigen Personenwagen aus, die ebenfalls von Fleischmann angeboten werden: knapp 50 Euro. Und zwar für einen Wagen. Und dies sind noch nicht einmal PKP-Intercity-Wagen, sondern nur die für den Berlin-Warszawa-Express.
Wer dem Hersteller das Signal geben will, in dieser europäischen Region weiter zu machen, sollte sich das Modell kaufen. Bei Ebay gibt es dies neu bereits für 140 Euro. Außerdem sorgt die für diese Zeit außergewöhnliche Farbkombination für eine Abwechslung des sonst so roten Fuhrparks.
Haltepunkt Quadenhof
Letzten Samstag, wo aufgrund von Fahrpersonal-Mangel sowieso nicht all zu viel los war, hab ich es endlich geschafft, den Haltepunkt Quadenhof, den einer unserer aktiven Leute mal gebaut und technisch zerstört hat, wieder zum Laufen zu kriegen.
Damit konnte das 1,8m große Loch in “meiner Nebenbahn” gestopft werden.
Der Vorteil dieses Moduls liegt darin, dass ich nun unabhängig von der Hauptstrecke einen Zug (Schienenbus, LINT, etc.) fahren lassen kann und ihn auf dem neuen Abschnitt über das dritte Gleis wenden kann. Dadurch ist ein Fahrplanbetrieb möglich, der im Grunde auch mein Ziel war – inspiriert durch eine Anlage auf der Börse in Hennef.
Wie ich mich bei dem 3-Stunden-Tag bei meinem ersten Versuch schlage, erfahrt ihr dann am Anfang der Woche…
Ford – Güterwagen
Diesen Samstag begann in Bonn offiziell die Floh- und Trödelmarkt-Saison – mit dem größten Trödelmarkt Europas. Bei 20 Grad und schönem Sonnenschein gab es in der Rheinaue auf einer Fläche von mehreren Hektar rechts und links von 6km Wegen einiges zu entdecken. An jedem Stand vorbeizugehen, ist aufgrund der vielen Abzweige nicht nur eine zeitliche, sondern vor allem eine logistische Herausforderung.
Auf dem Weg zur Stadtbahn hatte ich nach dem Formel1-Qualifying auch das “Bedürfnis”, mich mal umzuschauen, ohne direkt etwas zu suchen. Einige Stände hatten auch einiges interessantes, mit Modellbahnen waren nur wenige “ausgerüstet”, Spur N hatte davon gar nur einer. Doch dieser Herr, der sich fast jeden Monat beim Flohmarkt in der Rheinaue befindet, hatte diesmal einige interessante Sachen dabei. So unter anderem einen silbernen Steuerwagen von Fleischmann, einen Rungenwagen mit Schienen drauf für je 10 Euro und einen geschlossenen Güterwagen mit “Ford”-Aufschrift für 5 Euro. Preislich waren alle drei Objekte OK, der Rungenwagen war leider leicht beschädigt, während der Silberling nicht so wirklich meine Epoche trifft. Beim Ford-Wagen konnte ich jedoch nicht nein sagen.
Kurz darauf war dieser auf unserer Anlage in Troisdorf in meinem aus fast reiner Werbung bestehenden Güterzug zu bestaunen(Bilder vom ganzen Zug folgen in den nächsten Tagen):
Arbeiten am Bahnsteig
In letzter Zeit habe ich wieder an meinem Modul nach polnischem Vorbild gearbeitet. Knapp vier Stunden Handarbeit gingen an diesen einen Unterstand. Dazu zählen ausschneiden, zusammenbauen und färben. Das altern wird noch gemacht, außerdem fehlen da noch die Bänke.
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Nächsten Samstag werden höchstwahrscheinlich die Lampen für die Bahnsteigbeleuchtung “gepflanzt” und soweit es geht angeschlossen und die restlichen drei Unterstände hinzugefügt.
Klembów – Meine Eisenbahn
Ich baue als Teil der St. Augustiner Modellbahner (Homepage) mittlerweile mein erstes Modul, nämlich den Nachbau des polnischen Haltepunktes “Klembów” in Spur N, wobei die Länge des Bahnsteigs nicht originalgetreu ist:
Davon habe ich jetzt ein paar Bilder gemacht, damit ihr euch das ganze mal anschauen und beurteilen könnt. Weitere Screens werden natürlich folgen, das Modul (Segment) ist definitiv noch nicht fertig.
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