Ein Résumé … oder Revue … oder Rück/Ausblick … oder so.

Man sieht es dieser Seite überhaupt nicht an (leider ^^), doch so an sich schreibe ich eigentlich total gerne. Das war auch der Hintergedanke, wieso ich beim letzten Redesign die „Gedanken“-Kategorie eingebaut habe. Ich nutze sie jetzt mal, um etwas auf das Jahr zurückzublicken – so verplant und durcheinander wie sonst auch…

Hm, wie fängt man sowas an? Schaut man nur auf die positiven Dinge, die schönen Erlebnisse? Oder auch die traurigen, die negativen Momente? Wie weit geht man da allgemein und wie weit sollte man Geschehnisse interpretieren…
Das „RL“ war gar nicht mal soooo scheiße ^^ Ich habe dank des Streiks der Busfahrer einen total lieben Menschen kennengelernt, der mir schon Monate davor im Hörsaal aus der Menge gestochen ist 😀 Auch wenn daraus nun nicht das geworden, was ich mir die ersten Tage erhofft hatte, habe ich doch jede Zeit mit ihr genossen und wundere mich manchmal selbst, dass ich beim gemeinsamen Programmieren das ein oder andere nicht aufgegeben habe 😉
Auch die jetzige kleine Runde, mit der ich in der Uni am meisten Zeit verbringe, ist mir dieses Jahr über den Weg gelaufen. Das machte diese WM zu der ersten, bei der ich kein einziges Spiel zuhause geschaut – und das umjubelt werden auf den Kölner Ringen war was ganz – ähm – besonderes 😀

Dieses Jahr beinhaltete auch die ersten Uni-Klausuren *schüttel*. Die ersten sind die schlimmsten, sagen alle, und ja, das waren sie auch wirklich. Vom Schnitt her auch bisher die schlechtesten, aber trotzdem irgendwie alle überstanden und solange eine 1,0 dabei war, sollte man das glaube ich nicht zu eng sehen 🙂 (wobei ganz ehrlich, Einführung in die Programmierung war einfach unter-unterfordernd für mich xD). Die zweiten waren dann schon deutlich besser, aber ich verrate jetzt die Menge der 1,0-en besser nicht xD

Kombiniert mit den Modellbahnern, dem Skispringen in Willingen, wo Martin Schmitt meine Milka-Schoko unterschrieben hat :D, meinem ersten Besuch im Billard-Verein (dem hoffentlich dann im nächsten Jahr welche folgen werden :D) war das Jahr aus dieser Sicht eigentlich ganz schön – ich hatte nicht viel erwartet und bin im Nachhinein positiv überrascht 🙂

Wenn ich einen Tab weiterschaue, sehe ich da den Twitter-Vogel… (na gut, da ich Safari nutze, sehe ich nur den Twitter-Schriftzug, aber das passte da jetzt nicht xD). Hier fällt es mir irgendwie schwieriger, ein eindeutiges Resümee zu ziehen. So ganz spurlos ist der Tag (na ja, die Nacht ^^), an dem ich bis fünf wach war und Scream in Dauerschleife gehört hab, umgeben von Taschentüchern und sonstigem, nicht an mir vorbeigegangen. Zu groß war irgendwie die Enttäuschung, Wut und vor allem Trauer, gepaart mit davor geschehenen Dingen, deren Zusammenhang mir weiterhin irgendwie zu sehr passt… Zu plötzlich kam manches (nicht nur das), mit dem ich eigentlich gar nicht rechnete und auch nie erwartet hatte. Zu schwer fällt es mir manchmal, so einigen hinterzulaufen und zu versuchen, Kontakt aufrecht zu erhalten, wenn nichts zurückkommt. ‚Lass sie gehen‘, ‚Nimm es nicht zu persönlich‘ sagt man dann (so einfach). So einfach eben, genau. So einfach ist es aber leider nie. Meist einfach nur unnötig kompliziert, wenn man nicht sagen kann (oder will), was stört. Oder nervt. Weil der andere das vielleicht nicht merkt. Weil man den anderen nicht verletzten möchte. Aber dann vielleicht nicht realisiert, dass man es mit Schweigen eigentlich schlimmer macht. Dass man Menschen, die einem was bedeuten, die einem ans Herz gewachsen sind, das Gefühl hat, sagen zu müssen, dass sie offen sagen dürfen (und sogar sollen!), wenn etwas ist. Wenn etwas nicht passt. … Dass so etwas nicht selbstverständlich ist.

Hmmm. Doch dieses Jahr hatte in dieser Hinsicht auch seine schönen Seiten, welche glücklicherweise am Ende dann doch überwiegen 🙂 Ich glaube, angefangen hatte alles mit einer total knuffigen Comic-Figur mit hübschen langen braunen Haaren, einem süßen alten Handy in der Hand und einem blauen Hintergrund 😀 Diese Person, die nächstes Jahr mit mir vielleicht den größten Traum meines Lebens in Erfüllung gehen lassen könnte *-* Die für eine Fast-Explosion des Kitsch-Messgerätes gesorgt hat, welches nun erstmal ausgebaut wird, um mehr zu verkraften 😀 (ich will da grad aber auch nicht viel zu sagen, hab ich an anderer Stelle schon :D).
Irgendwann kam die Gamescom im August. Wo ich erst hin wollte. Und dann nicht. Und dann doch. Aber es keine Tickets mehr gab. Und am Ende doch an allen fünf Tagen da war. Wo einer ganz anstrengend war. Aber auch ganz besonders. Weil ich mit einem gaaaanz großen Harry Potter-Fan durch die Messe laufen und Chauffeur spielen konnte. Weil ich eine Einhornmütze getroffen habe. Weil ich für ein paar Stunden die Geborgenheit des Weihnachtsmanns spüren konnte. Weil ich fast gestorben wäre (gut, dass ist jetzt ein wenig überdramatisiert, aber es war wirklich nicht viel davon entfernt, Schäden davon zu tragen ^^).

Und was danach kam… das ist so schön und so lang, es lässt sich alles gar nicht erfassen. Ask-Anon bei einem knuffigen Einhorn zu sein; ein Wesen in der TL willkommen zu heißen, welches sooo viel Liebe versprüht und (namentlich) schon ein Teil meiner Kindheit war; ein Tag am Bielefelder Strand (das ist kein Tippfehler ^^); ganz interessante Uni-Vorlesungen in fremden Gebäuden; #Schumina; Postkarten aus Atlanta, Mallorca, Paris und Monaco; und so viel mehr :3

Grund genug, all den lieben Menschen mal danke zu sagen <3 An alle, die mit mir schreiben. An alle, die ich lesen darf. Sei es in der TL oder einer Liste 😉 An alle, die ich treffen konnte und mal treffen darf. An Dich, dass Du das liest 🙂 So schnell jetzt 2014 zu Ende geht, so schnell und laut (in Form von Nachbarn, die nicht warten können oder die Uhr nicht lesen können ^^) klopft 2015 an die Tür. Vorsätze habe ich für so etwas schon längst aufgegeben 😀 Es seien mehr Träume, Hoffnungen und Wünsche. Dass das mit Wien hinhaut. Und mit der mysteriösen Zahl neben meinem Twitter-Namen. Dass ich viele von euch treffen darf. Und am Ende wieder so einen letztendlich schönen Text schreiben darf 🙂

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