Windows Developer Day: Tagesausflug nach London

Lieber Leser,
mir ist an dieser Stelle durchaus bewusst, dass ich mit diesem Eintrag jegliche Chronologie auf meinem Blog ad acta lege, da mir noch vier Einträge aus New York, einer aus Bochum sowie einer aus Hamburg (streng genommen auch noch einer aus Wien) fehlen. Trotzdem möchte ich zumindest etwas Aktualität wahren und bei den anderen Sachen ist es nun eh egal.
Darüber hinaus sei angemerkt, dass ich diesen Eintrag in großen Teilen auf der Fähre zwischen Dover und Calais geschrieben habe – wenn ihr also Rechtschreib-/Grammatikfehler findet, beschwert euch bei Flixbus (siehe unten).
Nun aber viel Spaß – oder so 😀

 
 
Mitte Januar wurde der 8. Februar als „Windows Developer Day“ im Rahmen des Creators Update angekündigt, auf dem im Rahmen einiger Keynotes und Streams die letzten neuen Funktionen vorgestellt werden sollten. Da ich aus meiner London-Zeit noch in einem Meetup zur Entwicklung für Windows drin war, bekam ich zu einem dazu gehörigen Meetup in London eine entsprechende Einladung. Gleichzeitig war ich die letzten Wochen so mit der Entwicklung der Kleine Anzeigen-UWP beschäftigt, dass mich die Idee eines Tagesausflugs reizte, insbesondere da mein Praktikumsbeginn nun schon über ein Jahr her war. Gefestigt wurde diese Entscheidung von den direkt geprüften Ticketpreisen für ein solches Abenteuer, so dass ich (fast) alles gebucht hatte und mich am Morgen des 8. Februar auf den Weg nach London machte.

Mein erstes Abenteuer mit Ryanair

Man sollte eventuell noch erwähnen, dass ich am 7. abends nach über vier Stunden Fahrt aus Braunschweig nach Hause kam und mich erst gegen 22:30 nach dem Staffelfinale Einstein schlafen legte. Viel Schlaf war mir da nicht gegönnt, denn der Abflug war um 6:45 – sechs Uhr fünfundvierzig. Morgens. Theoretisch müsste man da ja um 4:45 schon am Flughafen sein, aber nö, dafür liegt mir der Flughafen Köln/Bonn zu weit in der Pampa und um die Zeit sehe ich das nicht so tragisch. Also stellte ich mir den Wecker meines Lumias auf 4:20 und sicherheitshalber auch noch einen „echten“ Wecker auf 4:25. Nach dem Frühstück und fertig machen ging es gegen 5:10 in Richtung Flughafen. Im Voraus hatte ich mir alle möglichen Wege durch den Kopf gehen lassen und mich zum einfachsten entschieden: Da der Flughafenbus nur stündlich fährt, extra kostet und an sich ewig fährt, die Regionalbahn ab Beuel um die Zeit noch nicht ohne Umsteigen am Flughafen hält und der Weg über Köln kompletter Humbug wäre, bin ich mit dem Auto nach Spich gefahren und habe es dort am Bahnhof stehen lassen. Von dort fährt die S-Bahn alle 20 Minuten zum Flughafen und das Parken ist kostenlos. Ich hatte mir 5:23/:43 als Abfahrtszeiten gemerkt, was sich am Bahnsteig dann als falsch herausstellte, denn das waren die Ankunftszeiten am Flughafen. Glücklicherweise war der 5:23 Abfahrt der, den ich eigentlich bekommen wollte, sodass ich letztendlich um 5:43 am Flughafen ankam.

Das Beschilderungs- und Stockwerke-Wirrwarr am Köln Bonner Flughafen hinter mir genauso wie die Sicherheits- und Passkontrolle hatte ich sogar noch einiges an Zeit ehe das Boarding für den Ryanair-Flug nach „London“ Stansted begann. Dieses war halbwegs gesittet und auf die Vorder- und Hintertür verteilt, sodass es zügig voran ging – so wie die Menschen dazu eben fähig sind. Gegen 6:45 konnten wir in der B737-800 auch tatsächlich abheben und vor mir lagen 55 Minuten im unbequemsten Flugzeug, indem ich je saß: Ich bin mit 1,80m jetzt nicht übergroß, aber ich konnte egal wie keine Position finden, in der ich nicht den Sitz vor mir mit den Knien berührt hatte. Dies war deshalb nervig, weil die Sitzrückseite aus Plastik oder so war, was a) auf Dauer weh tat, b) kalt war und c) einfach nur nervig. Während die untere Hälfte des Sitzes vor einem dunkelblau war, erstrahlte die „Kopf“stütze wortwörtlich im grellen Ryanair-Gelb. Anführungszeichen deshalb, weil sie so tief war, dass man sich nicht vernünftig anlehnen konnte. Und natürlich unbequem. Ansonsten waren die Sitze sehr sehr simpel, es gab zum Beispiel kein Netzgitter wo man etwas reintun konnte, auch Zeitungen etc. konnten nirgends zwischengelegt werden. Eine Tisch gab es tatsächlich, wobei ich ihn nicht geöffnet hatte.

Wie andere Fluggesellschaften löst auch Ryanair den fehlenden Stauraum für 180 Kleinkoffer-Handgepäckstücke damit, dass die größeren schon vor dem Boarding aussortiert werden und (kostenlos) im normalen Gepäck mitbefördert werden. Ein nicht zu vernachlässigender Faktor, wenn man am Zielflughafen wenig Zeit einplant weil man davon ausgeht nicht aufs Gepäck warten zu müssen.

Zusätzliche Gebühren gibt es hier bekanntlich auch: Ich als fanatischer Fan von echten Bordkarten und nicht diesen DIN A4-Ausdrücken musste feststellen, dass das Ausdrucken der Bordkarte am Flughafen stolze 15€ kostet. Das ist mehr als der Flug selbst, für den ich (mit Sitzplatzreservierung am Fenster) 11,99€ bezahlt habe, was auch einer der wenigen Gründe war, wieso ich dieses Spektakel mitgemacht habe, denn dafür erwarte ich eben keinen wirklichen Komfort. Wobei ich schon etwas erstaunt davon war, wie wenig tatsächlich geht. Auf Langstrecke würde ich mir so etwas nie antun, bei den acht Stunden nach New York zum Beispiel wäre ich in der Sardinenbüchse wahnsinnig geworden – auf Kurzstrecken für den Preis war es aber akzeptabel.

Von Stansted nach London und durch London

Nachdem wir pünktlich in Stansted gelandet waren, mussten wir rund zehn Minuten auf eine freie Parkposition warten, ehe es dann einmal quer über den Flughafen, durch die Passkontrolle hin zu den Abfahrten der National Express-Coaches ging, deren Haltestelle ich auch erst beim zweiten Anlauf dank der Hilfe der „Konkurrenz“ des Stansted Express gefunden habe.

Kurzer Einwurf: Während ich Flug hin und Bus zurück bereits einige Wochen vor dem Mittwoch gebucht hatte, hatte ich die Buchung der Verbindung von Stansted in die Londoner Innenstadt bis zuletzt aufgeschoben, bis es dann nur noch zwei Tage vor der Reise waren. Dementsprechend dürftig waren dann auch die Preise, sodass ich für den Coach £12 bezahlt habe (im Voraus sind es normalerweise £6), womit der Coach teurer war als der Flug – der Stansted Express hätte aber £16,60 gekostet (im Voraus £12).

Durch die lange Wartezeit und meine Suche nach den Haltestellen hatte ich meinen gebuchten Coach (Landung 7:10, Abfahrt 7:40) um fünf Minuten verpasst, glücklicherweise durfte ich mit dem Ticket aber trotzdem den nächsten Bus nehmen, ohne ein neues Ticket lösen zu müssen – die Berechtigung dafür hätte ich mir normalerweise für £5 extra im Voraus dazubuchen müssen. Aufgrund einiger Staus und der Sperrung der Liverpool Street, der geplanten Endhaltestelle, aufgrund eines Motorradunfalls kam ich dann gegen 9:45 tatsächlich in London an, wo ich auch gleich von Juliana empfangen wurde, die schon ein wenig in der eisigen Kälte wartete und sich am Vormittag ein wenig Zeit genommen hatte, um mit mir ein wenig an den typischen Sightseeing-Punkten entlang zu spazieren, woraus sich dann der ungefähr folgende Weg ergab: Liverpool Street – Tower Bridge – Monument – Millennium Bridge – Tate Museum – London Eye – Big Ben – Westminster Abbey – Buckingham Palace – Oxford Street – Regent’s Park. Zusätzlich stellte das ganze auch ein schönes Wiedersehen dar, denn seit dem wir uns das letzte (und erste) Mal gesehen hatten, sind mittlerweile rund zweieinhalb Jahre vergangen.

Nachdem wir die besagte Route in stolzen rund zwei Stunden hinter uns gebracht hatten, trafen wir zufällig auf ein BBC-Gebäude nahe meiner Praktikumsstelle, in der wir von außen einen Dalek erblickten und im Inneren auch eine TARDIS, womit wir beide an dem Tag auch gleich was neues entdeckt hatten.

Wiedersehen mit den Apple-Fans

Gegen viertel vor eins trafen wir bei meiner damaligen Praktikumsstelle ein, wo ich auch gleich herzlich empfangen wurde – mit Market Share-Zahlen von Windows Phone. Das liebevolle Windows-Bashing der Apple-Fans konnte ich aber direkt erwidern, indem ich auf die umfangreichen Anschlussmöglichkeiten der neuesten MacBook Pro-Modelle erinnerte. Insgesamt war es ein schöner Nachmittag im alten Büro mit mittlerweile mehr Leuten, den wir bei Nando’s ausklingen ließen – der guten alten Zeiten wegen. Ausnahmsweise gibt es vom Essen jetzt aber kein Foto, denn ich hatte Hunger 😀

Ich musste beim reflektieren für den Eintrag hier aber feststellen, dass ich die Zeit so sehr irgendwie gar nicht vermisse, als dass ich sie jetzt wieder haben wollen würde. Dafür haben sich glaube ich zu viele Dinge verändert, die ich mit den drei Praktikumsmonaten in Verbindung bringe, z.B. gibt es den Mittwochs-Stammtisch meines Wissens nach nicht mehr. Es war trotzdem auf besondere Art und Weise der am meisten prägendste Ausflug des vergangenen Jahres.

Windows Developer Day

(nachfolgende Abschnitte können jetzt von technischer Natur sein; ich habe außerdem erst im Nachhinein festgestellt, dass ich keine Fotos gemacht habe)
Gegen 16 Uhr machte ich mich auf den Weg in Richtung Paddington, dort in den Microsoft-Räumen in der Nähe fand das Meetup statt, was ich relativ schnell gefunden hatte. Am Empfang bekam jeder ein Namensschild ehe es hoch in den fünften Stock ging. Ein wenig untypisch waren die Aufzüge, denn man gab das Ziel-Stockwerk vor dem Aufzug im Wartebereich an und die Software wies einem dann den passenden Aufzug zu.

Oben gab es einen aufgebauten Beamer, Leinwand und Bestuhlung, an sich nichts spektakuläres. Laut Meetup-Gruppe waren knapp 60 Leute angemeldet, die tatsächliche Anzahl betrug am Ende etwa ein Drittel. Dazu gehörte eine Vierergruppe, die sich bereits vorher kannte und die Zeit mit einigen interessanten Gesprächen füllte, wobei es mir aufgrund der Englisch-Abstinenz in den letzten Monaten teilweise schwer war, zu folgen. Gegen 17 Uhr startete die Einstiegskeynote, in der u.a. die Open Source-Verfügbarkeit von Telerik, die Google Analytics und Facebook SDKs sowie einige weitere Features des kommenden Creators Updates für Entwickler vorgestellt wurden, woraufhin eine Pause folgte, die mit Socialising und Pizza gefüllt wurde. Hier war es dann auch einfacher ins Gespräch zu kommen und auch wenn ich das gar nicht so sehr betonen wollte, wurde ich mit dem Organisator des Events dahingehend vertraut gemacht, dass er mich ganz am Ende noch fragte, ob ich denn wirklich nur für dieses Event nach London gekommen sei.

Nach der Essenspause, wo ich weniger Pizza verdrückte, als ich gerne getan hätte, aber ich war noch von Nando’s ziemlich satt, gab es eine Q&A-Session, wo insgesamt aus 20 solcher Meetups auf der ganzen Welt Fragen zu den neuen Funktionen gestellt werden konnten, die von fachkundigen Redmondern beantwortet wurden, sofern dies möglich war. Die Session war an sich ziemlich interessant, es war den Antwortern aber auch immer anzusehen, dass sie am Überlegen waren, wie sie die Fragen beantworten „dürfen“.

Auf die Q&A-Session, die immerhin eine Stunde fünfzehn dauerte, folgte eine kurze Präsentation von Matt, dem Organisator des Events: Am Windows Developer Day gab es nach der Einstiegskeynote fünf Präsentationen, die weiter ins Detail gingen, was neue Funktionen angeht und Matt fasste diese Präsentationen in einer in einem Fünftel der Zeit zusammen, was einen ausreichenden Überblick verschaffte. Am Ende folgte noch eine Auslosung an Goodies, wo ich leider wenig Erfolg hatte… (hier wäre der Moment für Dein Mitleid 😀 )

Gegen 20:20 endete die Veranstaltung und während die anderen sich in Teilen in Richtung Pub und Quatsch-Ecke aufmachten, ging es für mich zur Victoria Coach Station, wo um 21:30 mein Flixbus/Megabus zurück in die Heimat fuhr.

Die anstrengendste Fernbus-Fahrt überhaupt

Zur Fernbushaltestelle war es ein theoretisch einfacher Weg, denn die Circle Line fuhr von Paddington direkt dahin – man musste allerdings erst einmal die richtige Plattform finden, was sich gar nicht so einfach darstellte, mir erst beim zweiten Anlauf dank des Stationspersonals gelang und einen Spaziergang über das komplette Gelände der Paddington Station bedeutete.
Mit einer Flasche kühlem Eistee versorgt fand ich sogar noch so zeitlich bei Victoria das Gate, dass ich Zeit hatte, die wunderschönen WC-Räume des Busbahnhofs aufzusuchen, für deren Benutzung man 30p zahlen muss (Teile dieses Satzes enthalten Ironie). Am Gate stand danach aber immerhin eine ordentlich lange Schlange, denn eine Frau konnte ihr Ticket offenbar nicht korrekt vorzeigen und die beiden für den Check-In verantwortlichen Megabus-Fahrer stritten sich ziemlich lange mit ihr herum, ehe sie auf die Idee kamen, das einer ja schon die anderen Passagiere abfertigen könnte. Letztendlich waren bis auf besagte Dame alle im Bus und eine Viertelstunde später stieg auch sie hinzu, woraufhin es mit 20 Minuten Verspätung losgehen konnte – durch die Einfahrt der Coach Station, denn die reguläre Ausfahrt war aufgrund der Uhrzeit schon zu und der Bus musste erstmal in x Zügen wenden.

Um kurz vor ein Uhr nachts (bei 22:30 Abfahrt; alle Zeitangaben in MEZ) erreichten wir die Eastern Docks von Dover, wo ich gleich ein wenig enttäuscht war, weil die Flixbusse sonst immer den Eurotunnel nahmen. Die Passkontrolle zog sich ein wenig hin und führte dazu, dass eine Frau aufgrund fehlender oder nicht gültiger Dokumente an dieser Stelle nicht mehr weiterfahren konnte, wobei auch diese Klärung ewig Zeit forderte, sodass wir erst nach zwei Uhr die Fähre befahren konnten. Aus Sicherheitsgründen müssen die Fahrzeuge während der Überfahrt leer sein, sodass wir uns anschließend auf das Passagier-Deck begeben mussten, wo an Schlaf nicht wirklich zu denken war. Die Steckdosen waren britisch und somit ohne Adapter nicht nutzbar, das WLAN kostete zwei Pfund und der kleine überteuerte Kiosk hatte nicht offen. Wie oben schon erwähnt vertrieb ich mir die Zeit mit dem Anfang dieses Blogeintrags, ehe wir kurz nach vier französisches Festland befahren konnten. Was mir ein wenig stutzig machte und immer noch macht ist, dass der Fahrer sich beim Losfahren in keinster Weise darum scherte, ob denn alle wieder mit an Bord waren – er fuhr einfach los.

Auf dem Weg nach Köln waren zwei Zwischenstops angesagt, in Gent (wovon ich vorher noch nie gehört hatte und nicht wüsste, zu welchem Land ich das zuordnen sollte 😮 ) sowie in Brüssel. Ersteres erreichten wir gegen sieben Uhr in der Früh und verließen es noch bevor es hell wurde. In Brüssel trafen wir auf den gesamten morgendlichen Berufsverkehr, sodass wir die Stadt nach dem Ausstieg sehr vieler und dem Zustieg einiger weniger Passagiere erst gegen neun Uhr verließen – bei geplanter Ankunft am Köln Bonner Flughafen um 9:10. Der Busfahrer, der sonst sehr spärlich war, was Ansagen betraf, machte die Fahrgäste mit Anschlussverbindungen z.B. nach Frankfurt oder Berlin darauf aufmerksam, dass sie per SMS oder Mail von Flixbus über notwendige Umbuchungen informiert wurden – blöd nur, wenn das WLAN im Bus nur auf der britischen Halbinsel funktionierte.

Nach dem qualvollen Verlassen der belgischen Hauptstadt ging es dann wieder zügig (also mit dem Bus, aber weißte) auf der Autobahn vorwärts und kurz vor 11:30 erreichten wir tatsächlich den Flughafen, von wo mich die S-Bahn wieder zu meinem Auto und dieses mich nach Hause beförderte. Obwohl ich die größten Teile der Strecke (bis auf die Fähre, die Stücke in den Städten und ab Frechen) geschlafen habe, war die Müdigkeit doch zu spüren, die u.a. dafür sorgte, dass ich einmal am Kreisel abwürgte (ich kam aber trotzdem sicher zu Hause an).

Als „Fazit“ könnte man jetzt sagen, dass sich der Trip an sich gelohnt hat und schön war und ich ihn nicht bereue, die Megabusse aber eindeutig nicht für Langstrecken ausgelegt sind und ich hoffe, dass Flixbus sich da nach der Übernahme endlich mal mehr Mühe gibt, überall einen halbwegs gleichen Qualitätsstandard einzuführen und -zuhalten. Ich bin die Strecke über Paris und einmal direkt bereits mit „echten“ Flixbussen gefahren und da war sie nicht ansatzweise so anstrengend, wie es beim Megabus der Fall war.

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